„Frieden wird die Planeten leiten und Liebe wird die Sterne führen“. Diesem Traum hängen sie alle nach, die Hippies, die zusammen in New York leben, frei nach dem Motto: „Make love, not war“, mit langem Haar, ohne Regeln und Tabus. Sie sind gegen den Krieg, Konventionen, Vorurteile und Zwänge, allen voran Berger, der Anführer des Stammes. Es könnte alles so perfekt psychedelisch sein für ihn und seine Leute. Claude, der alles alte ablehnt, unsichtbar sein will und vorgibt, aus Manchester zu kommen, Sheila, die Upperclass-Tochter, die vom Stamm zwar nicht akzeptiert wird, sich aber dennoch nicht davon abhalten lässt, die Flower Power Revolution zu verbreiten und völlig verrückt nach Berger ist. Hud, der Schwarze mit der großen Klappe und den dreckigen Sprüchen und sein Kumpel Woof, Planzer, der zwar nicht schwul ist, aber trotzdem auf Mick Jagger steht. Jeanie, die verzweifelt in Claude verliebt ist, aber sich vom einem Crackjunkie hat schwängern lassen, Chrissy, die auf der Suche nach ihrem verschwundenen Freund Frank ist, Dionne, Hubert, Paul, Leata, Steve, Ronny, Walter, Hiram, Suzanna, Emmaretta, Mary, Diane, Marjorie, Linda und Natalie. Sie treiben im Haschischrausch in ihrer Welt dahin, bis Claude einen Einberufungsbefehl erhält. Hin- und hergerissen zwischen seiner patriotischen Pflicht und seinem Ekel vor den Kriegsgräueln sucht er Rat bei Berger, der die ganze Sache aber nicht wirklich ernst nimmt. Es kommt für ihn überhaupt nicht in Frage, dass Claude zu einem mordenden, vergewaltigenden Soldaten wird. Claude verzweifelt zunehmends, da die anderen ihm zwar durchaus Tipps geben, von „Einberufungsbefehl verbrennen“ bis zu „nackt auf der 42. Straße tanzen“, ihm aber leider nicht helfen können. Die Verpflichtung dem Vaterland gegenüber, die Claude von seinen Eltern eingeimpft bekommen hat, ist den friedliebenden Blumenkindern völlig fremd. Sie tauchen alle zusammen ab in bunte Scheinwelten, abstrakte Trips und versuchen die Welt zu vergessen. Doch die harte Realität holt sie gnadenlos aus ihren Seifenblasenträumen, als Claude sich dafür entscheidet, entgegen aller Bitten nach Vietnam zu gehen und damit sein Schicksal besiegelt. Und so fordern sie schließlich alle nur noch: Sonnenschein. Liebe. Und Frieden. Endlich Frieden!